Bad Brückenau

Zeitreise in die Welt der Wiener Klassik

Beim ersten Hochschulpodium im neuen Jahr - am Samstag, 25. Januar, 20 Uhr, im Kuppelsaal des Dorint Resort & Spa Bad Brückenau - nehmen fünf Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst aus Frankfurt am Main das Publikum mit auf eine Zeitreise in die Welt der Wiener Klassik.
Antonello Cola (Oboe), Bálint Gyimesi (Klarinette), Christina Hahn (Fagott), Cinzia Posega (Naturhorn) und Joan Travé (Hammerklavier) spielen die Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Georg Lickl auf historischen Instrumenten, Foto: Andrea del Río
Antonello Cola (Oboe), Bálint Gyimesi (Klarinette), Christina Hahn (Fagott), Cinzia Posega (Naturhorn) und Joan Travé (Hammerklavier) spielen die Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Georg Lickl auf historischen Instrumenten, Foto: Andrea del Río

Um auf dieser Reise in die originalen Klänge der längst vergangenen Epoche eintauchen zu können, interpretieren Antonello Cola (Oboe), Bálint Gyimesi (Klarinette), Christina Hahn (Fagott), Cinzia Posega (Naturhorn) und Joan Travé (Hammerklavier) die Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Georg Lickl auf historischen Instrumenten, für die sie ursprünglich geschrieben wurden, und auf denen diese Komponisten damals selbst gespielt hatten.

Wurzeln in Österreich

Beide Komponisten haben ihre Wurzeln in Österreich und lebten in etwa zur gleichen Zeit in Wien - der "Hauptstadt" der klassischen Musik. Die zweite Hälfte seines Lebens verbrachte Johann Georg Lickl jedoch in Pécs (Ungarn). Ein Wechselspiel zwischen Leidenschaft und Humor, die theatralische Gestik und eine galante Leichtigkeit zeichnen den Stil Lickls und Mozarts aus, der stark durch die damals populäre "opera buffa" inspiriert war. Die Musiksprache beider Komponisten, geprägt durch das gemeinsame Vorbild Joseph Haydn , ist so ähnlich, dass das Eröffnungsstück des Abends, die Cassazione Es-Dur für Bläserquartett, lange für ein Werk Mozarts gehalten wurde. Erst viel später fand man heraus, dass sie von dem heute recht unbekannten Lickl stammt.

Als Cassazione bezeichnete man ein heiteres Musikstück, das wie eine Serenade zumeist für die Aufführung unter freiem Himmel bestimmt war. Die eher düster oder bedrohlich anmutende Fantasie c-Moll KV 475 für Fortepiano von Mozart bildet einen starken Kontrast zum Bläserquartett. Mit ihren rhapsodischen Stimmungswechseln und formalen Freiheiten lässt sie sich wie ein Vorbote der Romantik interpretieren und ermöglicht tiefe Einblicke in die Gefühlswelt Mozarts.

Zum Schluss agieren die Bläser und das Fortepiano gemeinsam im Quintett Es-Dur KV 452, über welches Mozart selbst in einem Brief an seinen Vater Leopold schrieb, es sei das Beste, was er bis dahin je komponiert habe.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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