Bad Bocklet

Zu Fuß und mit dem Rad sicherer ins Staatsbad

Die neue Geh- und Radwegbrücke bei Bad Bocklet wurde am Dienstag offiziell dem Verkehr übergeben. Dies trägt zu einer erheblichen Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bei.
Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer versprachen (von links) Andreas Röder (Tiefbau, Landratsamt), Landrat Thomas Bold, Dekan Stephan Hartmann, Pfarrer Marcus Döbert (verdeckt), Bürgermeister Andreas Sandwall und Alexander Stolz (Stolz-Bau, Hammelburg) bei der Inbetriebnahme der neuen Fußgänger- und Radlerbrücke über die Saale. Foto: Sigismund von Dobschütz       -  Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer versprachen (von links) Andreas Röder (Tiefbau, Landratsamt), Landrat Thomas Bold, Dekan Stephan Hartmann, Pfarrer Marcus Döbert (verdeckt), Bürgermeister Andreas Sandwall und Alexander Stolz (Stolz-Bau, Hammelburg) bei der Inbetriebnahme der neuen Fußgänger- und Radlerbrücke über die Saale. Foto: Sigismund von Dobschütz
Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer versprachen (von links) Andreas Röder (Tiefbau, Landratsamt), Landrat Thomas Bold, Dekan Stephan Hartmann, Pfarrer Marcus Döbert (verdeckt), Bürgermeister Andreas Sandwall und Alexander Stolz (Stolz-Bau, Hammelburg) bei der Inbetriebnahme der neuen Fußgänger- und Radlerbrücke über die Saale. Foto: Sigismund von Dobschütz

Bereits Ende September war die knapp 28 Meter lange Stahlbrücke über die Saale vor der Ortseinfahrt des Staatsbades Bad Bocklet mit Hilfe eines Schwerlastkrans auf ihre Brückenwiderlager eingehoben worden.

Doch erst nach Abschluss aller Arbeiten der insgesamt 35 Meter langen Baumaßnahme für Fußgänger und Radfahrer , nach Erneuerung der alten Brückengeländer an der alten Straßenbrücke, dem Einbau neuer Schutzplanken sowie dem Bau der beidseitigen Zu- und Abfahrt konnte die neue Geh- und Radwegbrücke am Dienstag von Landrat Thomas Bold ( CSU ), Bürgermeister Andreas Sandwall ( CSU ), den Vertretern beider Kirchen und des beauftragten Unternehmens Stolz-Bau (Hammelburg) offiziell dem Verkehr übergeben werden.

"Die jetzt von der Autobrücke getrennte Gehwegbrücke bedeutet ein höheres Maß an Verkehrssicherheit nicht nur für unsere Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer , sondern auch für alle Autofahrer", freute sich Bürgermeister Sandwall beim anschließenden Empfang im Kurgartencafé und dankte dem Kreistag für die Auftragserteilung. Denn bisher führte der an der Kreisstraße KG 16 verlaufende Geh- und Radweg nur über die zweispurige Straßenbrücke, die etwa 350 Meter vor dem Ortseingang ins Staatsbad die Fränkische Saale quert.

Bestehende Brücke zu schmal

Vor allem wegen des zunehmenden Fahrradverkehrs von Einwohnern und Touristen hatten sich die Bockleter schon seit Jahren eine Verbesserung gewünscht. Doch auf der bestehenden Brücke war eine räumliche Trennung zum Autoverkehr wegen der dafür unzureichenden Brückenbreite nicht möglich gewesen, weshalb sich der Kreistag zum Bau der zusätzlichen Geh- und Radwegbrücke entschloss und im Mai 2018 den Auftrag an die Hammelburger Unternehmensgruppe Stolz vergab. Nach der Ausführungsplanung und dem statischen Nachweis konnten die Baumaßnahmen im Juli 2019 mit Errichtung der Brückenwiderlager beginnen.

Wegen ihrer Überlänge war die Gehwegbrücke zunächst in zwei Teilen vorgefertigt und zur Baustelle transportiert worden. Erst dort wurden sie verbunden und Ende September als Ganzes auf ihren jetzigen Platz eingehoben. Danach konnten die restlichen Arbeiten ausgeführt werden. "Mit diesem Brückenneubau ist es nun gelungen, den Fußgängern und Radfahrern ein gefahrloses Überqueren der Fränkischen Saale zu ermöglichen, ohne die Straße benutzen zu müssen", hob auch Landrat Thomas Bold die Bedeutung des neuen Bauwerks hervor. Dies trage zu einer erheblichen Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bei.

Fernradweg

Die Kosten der allein vom Landkreis zu verantwortenden Gesamtmaßnahme belaufen sich auf 515.000 Euro, die allerdings zu 75 Prozent vom Freistaat übernommen werden. Die Gemeinde Bad Bocklet ist finanziell nicht beteiligt, worüber sich der Bürgermeister besonders freute, sieht er doch diese neue Brücke als einen wichtigen Baustein des etwa zehn Kilometer langen Radweges zwischen den Gemeindegrenzen bei Großenbrach im Süden und Nickersfelden im Norden. Dessen vollständigen Ausbau zu einem den gestiegenen Ansprüchen heutiger Radfahrer entsprechenden Fernradweg hat sich Sandwall für die kommenden Jahre zum Ziel gesetzt, wozu allerdings noch einige Schwachstellen beseitigt werden müssen. "Ich werde deshalb zu gegebener Zeit wieder auf Sie zukommen", bereitete er den Landrat schon jetzt auf weitere Wünsche seiner Gemeinde vor.

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