Bad Kissingen

Zum 75 Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau: Das qualvollste Jahr des Gleb Rahr

Vor 75 Jahren befreiten die Amerikaner das KZ Dachau. Einer der Überlebenden war Gleb Rahr. In den Wirren nach dem Krieg verschlug es den Exilrussen an die russisch-orthodoxe Kirche in Bad Kissingen - der Beginn einer lebenslangen Verbundenheit.
Vor 75 Jahren, am 29. April 1945, befreiten amerikanische Truppen das KZ Dachau. Etwa  41 500 Menschen wurden im Haupt- und den Außenlagern ermordet. Am Eisentor des Haupteingangs prangt der Schriftzug 'Arbeit macht frei'.  Archiv/Frank Mächler/dpa       -  Vor 75 Jahren, am 29. April 1945, befreiten amerikanische Truppen das KZ Dachau. Etwa  41 500 Menschen wurden im Haupt- und den Außenlagern ermordet. Am Eisentor des Haupteingangs prangt der Schriftzug 'Arbeit macht frei'.  Archiv/Frank Mächler/dpa
| Vor 75 Jahren, am 29. April 1945, befreiten amerikanische Truppen das KZ Dachau. Etwa 41 500 Menschen wurden im Haupt- und den Außenlagern ermordet. Am Eisentor des Haupteingangs prangt der Schriftzug "Arbeit macht frei". Archiv/Frank Mächler/dpa

Als die Gestapo Gleb Rahr im Juni 1944 verhaftet hat, war der im Deutschen Reich im Exil lebende Russe noch keine 22 Jahre alt. Für ihn begannen damit die qualvollsten Monate seines Lebens. Das Leiden endete für ihn erst, als amerikanische Soldaten am 29. April 1945, also vor genau 75 Jahren, das Konzentrationslager Dachau bei München befreiten. Gleb Rahr war ausgehungert, thyphuskrank und am Ende seiner Kräfte, aber immerhin am Leben. Und er erholte sich. Gleb Rahr lebte auch nach dem Krieg bis zu seinem Tod im Jahr 2006 in Deutschland.

Archiv-Artikel
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