KITZINGEN

1200 Menschen demonstrierten gegen Anbau von Genmais

1200 Menschen demonstrierten gegen Anbau von Genmais       -  Kitzingen (ro)    Der Anbau von gentechnisch verändertem Mais im Landkreis Kitzingen ? insgesamt sind fast 120 Hektar im Jahr 2008 angemeldet ? führt zum Zerbrechen der Dorfgemeinschaft, zum Abwandern der Imker mit ihren Bienen, zur Verarmung der Natur, zum Rückgang des Tourismus und zu vielen weiteren Einschränkungen. Das machten die vielen Redner bei der Großdemonstration am Sonntagnachmittag in Fröhstockeim und anschließen in Hohenfeld (beides im Landkreis Kitzingen) deutlich. Geladen hatte ein Aktionsbündnis gegen den Anbau genmanipulierter Pflanzen im Landkreis Kitzingen und rund 1200 Demonstranten waren dem Aufruf gefolgt, darunter auch etliche Ordensschwestern vom Schwanberg. Hauptredner des Nachmittags Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), forderte die Staatsregierung auf, die Genversuche auf den Staatsgütern einzustellen. Und an Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer gerichtet: ?Nehmen Sie sich ein Beispiel an Frankreich?, das vor einigen Wochen den Anbau von genverändertem Mais verboten hatte. Weitere Bilder im Internet unter www.mainpost.de
Foto: FOTO Robert Haass | Kitzingen (ro) Der Anbau von gentechnisch verändertem Mais im Landkreis Kitzingen ? insgesamt sind fast 120 Hektar im Jahr 2008 angemeldet ?
Kitzingen (ro) Der Anbau von gentechnisch verändertem Mais im Landkreis Kitzingen (insgesamt sind fast 120 Hektar im Jahr 2008 angemeldet) führt zum Zerbrechen der Dorfgemeinschaft, zum Abwandern der Imker mit ihren Bienen, zur Verarmung der Natur, zum Rückgang des Tourismus und zu vielen weiteren Einschränkungen. Das machten die vielen Redner bei der Großdemonstration am Sonntagnachmittag in Fröhstockeim und anschließen in Hohenfeld (beides im Landkreis Kitzingen) deutlich. Geladen hatte ein Aktionsbündnis gegen den Anbau genmanipulierter Pflanzen im Landkreis Kitzingen und rund 1200 Demonstranten waren dem Aufruf gefolgt, darunter auch etliche Ordensschwestern vom Schwanberg. Hauptredner des Nachmittags Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), forderte die Staatsregierung auf, die Genversuche auf den Staatsgütern einzustellen. Und an Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer gerichtet: "Nehmen Sie sich ein Beispiel an Frankreich", das vor einigen Wochen den Anbau von genverändertem Mais verboten hatte. Weitere Bilder im Internet unter www.mainpost.de
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