131.000 Euro im Pfarrhaus versteckt

Zwei Wochen nach der Verhaftung eines 76-jährigen pensionierten katholischen Pfarrers aus dem Kreis Main-Spessart sind neue Details bekannt geworden. Wie berichtet, wird der Geistliche, der wegen Verdunkelungs- und Fluchtgefahr in Untersuchungshaft sitzt, verdächtigt, für die katholische Kirche bestimmtes Geld veruntreut zu haben. Mit Vorgeschichte zu dem Fall und Stimmen aus der Bevölkerung.
Symbolbild

Zunächst war von einer Million Euro die Rede. Inzwischen bestätigt der Würzburger Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager, dass seine Behörde „die Herkunft von 1,5 Millionen Euro“ auf verschiedenen Konten klären müsse. Bei der Durchsuchung des Pfarrhauses, in dem der 76-Jährige wohnte, wurden 131 000 Euro Bargeld sichergestellt. Laut Ohlenschlager hat der Priester bereits zugegeben, dass dieses Geld „aus Spenden und Kollekten stammt“. Umschläge voller „Schwarzgeld“ Die Scheine befanden sich in Briefumschlägen mit der handschriftlichen Notiz „Schwarzgeld“ und waren laut Ohlenschlager in Kleidungsstücken, ...

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