WÜRZBURG

Abgeschellt, abgehauen – und dann abgewiesen

Sie werden jahrelang verprügelt. Niedergemacht. Beleidigt. Mitunter in völliger Abhängigkeit gehalten. Es zu wagen, aus dieser Gewalt auszubrechen, dazu gehört ungeheuer viel Mut. Doch nicht jede Frau, die diesen Mut aufbringt, findet tatsächlich Hilfe. Denn die Frauenhäuser sind überfüllt.
Wollen Frauen helfen, aus Gewaltbeziehungen auszubrechen: (von links) Doris Aschenbrenner (AsF Würzburg), Martina Fehlner (SPD-Landtagsabgeordnete, Aschaffenburg), Kerstin Westphal (SPD-Europaabgeordnete, Schweinfurt), Ursula Kirmeier ... Foto: Foto: Pat christ
Sie werden jahrelang verprügelt. Niedergemacht. Beleidigt. Mitunter in völliger Abhängigkeit gehalten. Es zu wagen, aus dieser Gewalt auszubrechen, dazu gehört ungeheuer viel Mut. Doch nicht jede Frau, die diesen Mut aufbringt, findet tatsächlich Hilfe. Denn die Frauenhäuser sind überfüllt. „470 Frauen aus Unterfranken wurden deshalb 2013 abgelehnt“, sagt Ursula Kirmeier, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Unterfranken. Dagegen hat die SPD-Frauenorganisation eine bayernweite Kampagne gestartet.