WÜRZBURG

Als das Käppele sterben sollte

Durch geschickte Befehlsverweigerung bewahrte ein mutiger Wehrmachtssoldat die bekannte Wallfahrtskirche am Würzburger Nikolausberg am 4. April 1945 vor ihrer Zerstörung.
Das Käppele im Blick: Die Amerikaner bringen im April 1945 gefangene deutsche Soldaten über den Main. Foto: Fotos: National Archives, Still Picture Branch, Washington; Repro Vollmann (unten)
Beim verheerenden Nachtbombardement der britischen Luftwaffe auf Würzburg am 16. März 1945 ist das Käppele im Gegensatz zu fast allen anderen Gotteshäusern in der Stadt noch einmal glimpflich davongekommen. Auf die beliebte Wallfahrtskirche am Nikolausberg gehen in jener Bombennacht zwar ein halbes Dutzend Phosphor-Brandbomben nieder, doch das Feuer kann rechtzeitig gelöscht werden. Zurück bleibt nur ein Loch im Kirchendach über der Orgel. Doch nun droht dem Marienheiligtum ausgerechnet von deutscher Seite neues Unheil. Etwas mehr als zwei Wochen nach dem „Untergang des alten Würzburg“, wie ...
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