LAUDENBACH

An Aufklärung interessiert

Die Diözese hat großes Interesse an der lückenlosen Aufklärung des Falles von Laudenbach (Lkr. Main-Spessart), wo der dortige Pfarrer eine Million Euro an Spendengeldern veruntreut haben soll. Wie berichtet, ist der 76-Jährige in Untersuchungshaft.

Im Gottesdienst am Donnerstagabend verlas Domkapitular Christoph Warmuth einen Brief von Generalvikar Karl Hillenbrand an die Gemeinde. Darin schreibt dieser, die Diözese unterstütze die Arbeit der Ermittlungsbehörden in vollem Umfang. Zugleich mahnt Hillenbrand bis zur endgültigen Klärung des Falles zur Besonnenheit.

Nach dem Gottesdienst trafen sich die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen Laudenbach und Mühlbach mit Domkapitular Warmuth und Albrecht Siedler, dem stellvertretenden bischöflichen Finanzdirektor, zu einer Sitzung in Laudenbach. Dort sei vor Vorverurteilungen gewarnt worden, berichtet ein Teilnehmer.

Nach wie vor können sich die Laudenbacher nicht vorstellen, dass die dem Pfarrer zur Last gelegten Vorwürfe wirklich wahr sind. Er ist seit Anfang des Jahres in Ruhestand und kümmerte sich als Ruhestandsgeistlicher weiter um Laudenbach und Mühlbach.

Schlagworte

Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!