MAIDBRONN

Asteroid namens „Maidbronn“

Eine Aufnahme eines 'Kollegen' von von 'Maidbronn', der Asteroid '253 Mathilde'.
Eine Aufnahme eines "Kollegen" von von "Maidbronn", der Asteroid "253 Mathilde". Foto: dpa

Seit gut fünf Milliarden Jahren zieht „Maidbronn“ seine Bahn durch das Weltall. So alt ist der Gesteinsbrocken, den der Hobby-Astronom Bernhard Häusler aus dem Rimparer Ortsteil Maidbronn (Lkr. Würzburg) entdeckt hat. Der gut 1,7 Kilometer dicke und wie eine Kartoffel geformte Asteroid stammt, wie alle Asteroiden, aus der Zeit des Urknalls, erklärt Häusler. Er war weltweit der erste, der diesen Asteroiden entdeckt und der Internationalen Astronomischen Union in Paris gemeldet. Damit kam ihm auch die Ehre zu, den Asteroiden, der für eine Sonnenumrundung fünf Jahre braucht, benennen zu dürfen. Er gab ihm den Namen seiner Heimatgemeinde Maidbronn.

Gefährlich wird „Maidbronn“ der Erde aber nicht werden, er ist 400 Millionen Kilometer entfernt. Die Asteroiden, sagt Häusler, „sind entscheidend dafür, dass es auf der Erde Leben gibt, denn sie haben bei ihrem Aufprall auf die Erde das Wasser mitgebracht“.

Der Asteroid „410928 Maidbronn“ ist erst der fünfte, der von Bayern aus entdeckt worden ist.

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