SCHWEINFURT

Bleibt Raubkunst in Schweinfurt?

Der Fall Gurlitt hat das Thema neu befeuert: In der Sammlung Georg Schäfer befinden sich Bilder, die im NS-Staat ihren rechtmäßigen Besitzern entzogen wurden – Raubkunst also.
Deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts: Blick in einen Ausstellungssaal des Museums Georg Schäfer in Schweinfurt. Foto: Foto: Anand Anders
Neu ist das Thema nicht, der Fall Gurlitt hat es aber neu befeuert: In der Sammlung Georg Schäfer befinden sich Bilder, die im NS-Staat durch Zwangsverkauf oder Beschlagnahmung ihren rechtmäßigen Besitzern entzogen wurden – Raubkunst also. 21 sollen es sein, so die Provenienzforscherin Monika Tatzkow jüngst in der „Süddeutschen Zeitung“. Tatzkow hatte bereits 2007 publiziert, dass sich in Schweinfurt Gemälde aus der Sammlung des in Auschwitz ermordeten Kunstsammlers Max Silberberg befinden. Georg Schäfer (1896–1975), Mitinhaber des Wälzlagerherstellers FAG Kugelfischer, kaufte ab ...
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