HESSISCHE RHÖN

Milseburg: Zwischen Himmel und Erde

Die Burg ist eigentlich ein Basaltberg vulkanischen Ursprungs. Einst lebten dort die Kelten. Heute können Wanderer auf dem archäologischen Rundweg ihren Spuren folgen und dabei den Liedern der Montagssänger lauschen.
Wie ein Meer aus Watte: Im Herbst und Winter sind die Täler der hessischen Rhön oft nebelverhangen. Der Ausblick von der Milseburg ist dennoch ein Erlebnis. Foto: Foto: dpa
Die Kelten wollten immer hoch hinaus. Und sie wussten, wo es im Land am schönsten ist. Bergrücken, Hochplateaus und Gipfelregionen, das waren ihre bevorzugten Aufenthaltsorte. Die Milseburg in der Hessischen Rhön, ein Berg mit einem unverwechselbaren Profil, gehört dazu. Dieser Keltensitz zeichnet sich durch einige Besonderheiten aus, die beim Aufstieg und bei einem Rundgang erkundet werden können. Einzige Voraussetzung ist festes Schuhwerk. Rund 800 Jahre, aber zu unterschiedlichen Zeiten, siedelten die Kelten dort oben: von 1200 bis 800 sowie von 450 vor unserer Zeitrechnung bis Christi Geburt. In diesen ...
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