WÜRZBURG

Doktorfabrik beschäftigt die Justiz

20 zweifelhafte Arbeiten, vier davon unter Plagiatsverdacht - die Universität Würzburg bemüht sich um Klarheit im Titelskandal am Institut für Medizingeschichte.
Doktorfabrik an der Uni Würzburg (Symbolbild): Mittlerweile ein verstrickter Fall für die Justiz.
Offiziell ist es ruhig geworden im Fall um angeblich gekaufte Doktorarbeiten am Institut für Medizingeschichte der Universität Würzburg. Doch diversen Juristen macht der Fall weiter Arbeit. 2009 hatte die Staatsanwaltschaft Würzburg gegen den fleißigen Doktorvater – der nach eigenen Angaben über 200 Dissertationen betreut hatte – einen Strafbefehl erlassen. Die Staatsanwaltschaft hielt es für bewiesen, dass zumindest in sechs Fällen Geld (teilweise als Darlehen für Forschungsvorhaben des Professors) geflossen war. Der Anwalt des in Ruhestand gegangenen Professors betont: Der Strafbefehl wegen ...
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