SCHWEINFURT

Doppelmord: Freispruch oder lebenslang?

51 Zeugen und ein Dutzend Sachverständige sind im Schweinfurter Doppelmord-Prozess bisher gehört worden. Der Aktenumfang macht 3400 Seiten aus, 15 Tage wurde verhandelt. „Es geht um die Ermordung zweier Menschen, da muss man sich Zeit lassen“, sagte Oberstaatsanwalt Rainer Gündert am Freitag.
Doppelmord in Schweinfurt: Am Tag nach der Tat am 10. August 2009 suchte die Polizei im Bereich des Tatortes, dem Parkplatz am Icedome im Stadtteil Hainig, nach der bis heute verschwundenen Tatwaffe, eine Pistole älteren Baujahrs. Foto: Foto: dpa
51 Zeugen und ein Dutzend Sachverständige sind im Schweinfurter Doppelmord-Prozess bisher gehört worden. Der Aktenumfang macht 3400 Seiten aus, 15 Tage wurde verhandelt. „Es geht um die Ermordung zweier Menschen, da muss man sich Zeit lassen“, sagte Oberstaatsanwalt Rainer Gündert am Freitag. Der Ankläger ließ sich auch für sein Plädoyer Zeit, was nötig war, weil einige zu Prozessbeginn noch als sicher geltende Beweise weggebrochen sind. „Es gibt kein ganz klares Beweismittel“, räumt er denn auch ein. Aber: Die Indizienkette führe „zur Täterschaft des Angeklagten“. Sein Antrag nach zwei Stunden: ...
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