WÜRZBURG

Drogen in Lohr: Bezirk reagiert

Nachdem die Patientenfürsprecherin für das Bezirkskrankenhaus Lohr, Margot Burmeister, im Bezirksausschuss in Würzburg davon berichtet hatte, dass Patienten sich in einem Gastronomiebetrieb auf dem Gelände des Krankenhauses, verabreden und dort von ihren Besuchern Drogen zugesteckt bekommen, hat die Geschäftsleitung des Bezirk Unterfranken unverzüglich die Klinikleitung in Lohr verständigt. Das teilte der Bezirk mit.

Die Klinikleitung wurde beauftragt, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen, um zu klären, ob die von Margot Burmeister genannten Sachverhalte den Tatsachen entsprechen und welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Burmeister hatte angegeben, ein ehemaliger Patient des Bezirkskrankenhauses habe ihr von der problemlosen Drogenübergabe berichtet.

Die Leitung des Bezirkskrankenhauses wies unterdessen darauf hin, dass der Handel mit Drogen und anderen illegalen Substanzen in der Bundesrepublik bekanntlich weit verbreitet sei. Lohr sei in dieser Hinsicht leider keine Ausnahme, und dies gelte natürlich auch innerhalb und im nahen Umkreis des BKH-Geländes. Das Bezirkskrankenhaus sei für diese Problematik hoch sensibilisiert. Daher würden regelmäßig und dauerhaft zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um das Problem zu unterbinden.

So fänden auf den Stationen neben zahlreichen baulichen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen häufige Drogentests und Kontrollen statt. Jedem Hinweis auf Handel oder Konsum von Drogen auf oder in der Nähe des Geländes werde in Zusammenarbeit mit der Lohrer Polizei sofort nachgegangen. Die Klinikleitung kündigte an, dass auch dieser neue Hinweis Anlass gebe zu weiteren Sicherheitsmaßnahmen. Die Polizei sei eingeschaltet.

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