WÜRZBURG

Feinstaub: Problem erkannt

Nachdem eine neu veröffentliche Studie das Risiko schwerer Gesundheitsschäden durch Feinstaub – auch innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte – gezeigt hat, hat sich der Würzburger Arzt Dr. Michael Imhof in München mit Politikern zum runden Tisch getroffen. Imhof kämpft schon länger in der Bürgerinitiative „Brummis weg vom Stadtring“ für ein Fahrverbot für Laster über 3,5 Tonnen auf dem Mittleren Ring. Die Messstelle dort gehört zu den fünf meistbelasteten in Bayern, so Imhof. „Ich bewerte das Treffen durchaus positiv“, sagt der Mediziner. In München sei ein Bewusstsein für das Problem da. Er berichtet, Bürgermeister Adolf Bauer habe gesagt, dass man etwas machen müsse. Und Staatssekretär Gerhard Eck hätte ebenfalls das Problem erkannt.

Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die eigentlich auch dabei sein sollte, ließ sich vertreten. Außerdem nahmen der CSU-OB-Kandidat Christian Schuchardt, Umweltreferent Wolfgang Kleiner sowie Anita Wolf vom Umweltministerium am Gespräch teil. Konkretes gibt es bislang noch nicht. Man habe sich laut Imhof geeinigt, das Verkehrsgutachten abzuwarten, das im Herbst in Auftrag gegeben wurde. Darin wird geprüft, ob und wie weit einzelne Maßnahmen gegen Feinstaub- und Stickoxid-Immissionen rechtlich zulässig und geeignet sind.

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