WÜRZBURG

Genmaisgegnerin macht Notstand geltend

Das Tauziehen um die juristischen Folgen der Besetzung und teilweisen Zerstörung von Genmaisanpflanzungen bei Westheim (Lkr. Kitzingen) im Jahr 2008 geht seit Montag in die zweite Runde.
Spektakulär: Anti-Genmais-Aktivisten demonstrieren vor Beginn der Berufungsverhandlung am Würzburger Justizzentrum. Am linken Fahnenmast die Angeklagte Cecile Lecomte. Foto: Foto: Torsten Schleicher
Nachdem die „Feldbefreier“ der Initiative „Gendreck weg“ seit Juli 2009 in mehreren Prozessen vom Kitzinger Strafrichter wegen Sachbeschädigung zu Geldstrafen verurteilt worden waren, wird nun in zweiter Instanz in Würzburg über die Berufungen einiger der Verurteilten verhandelt. Den Auftakt machte am Montag das Verfahren gegen Cecile Lecomte. Die Französin war am 23. Juli 2009 in Kitzingen zu einer Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt worden. Am Montag hatte die Angeklagte wenig Zeit, sich der Vorbereitung ihres Prozesses hinzugeben: Gemeinsam mit einer anderen Aktivistin erklomm sie ...
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