WÜRZBURG

Großes Theater um Gustl Mollath

Porträtiertes Justizopfer war bei der Premiere unter den Gästen und lobte die Eigenproduktion und das Ensemble. Das Stück entstand nach Originaldokumenten.
Applaus für ein Stück Zeitgeschichte: Wiebke Melle, Autorin des Theaterstückes über Gustl Mollath, gab und erhielt bei der Premierenfeier viel Beifall.
Das Theater will ein Stück verkehrter Welt zeigen. Also sitzen 140 Besucher bei der Premiere auf der Bühne und blicken in Richtung Zuschauerraum. Zwischen den Stuhlreihen irrlichtert Claudia Kraus als Gustl Mollaths Ehefrau umher: „Ich mach' dich fertig!“ Am Bühnenrand schildert Georg Zeies als Mollath – nüchtern, ohne Attitüde und gerade deshalb beklemmend eindrucksvoll – wie er in die Mühlen von Justiz und Irrenhaus gelangt. Und über ihnen schwebt – der Wirklichkeit ein Stück entrückt – Petra Hartung als Justizministerin Beate Merk. Ihre zunehmend absurd wirkenden ...
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