ASCHBACH

Gurlitts Spuren in Franken: Kistenweise Kunst im Schloss

Der Kunsthändler rettet nach der Bombardierung Dresdens Teile seiner Sammlung nach Aschbach. Dort spürt ihn kurz darauf das US-Militär auf.
Kunstversteck: Im März 1945 flüchtete Hildebrand Gurlitt mit seiner Familie aus Dresden und suchte im oberfränkischen Aschbach Unterschlupf. Im Schloss lagerte er seine umfangreiche Kunstsammlung ein. Foto: Foto: Andreas Stöckinger
Nach Würzburg würde er fahren – zum Arzt. Dieser Satz von Cornelius Gurlitt sorgte vor einigen Wochen für Verwunderung. Nachforschungen dieser Zeitung verliefen damals im Nichts. Hat der alte Herr aus München und Erbe eines Bilderschatzes, der seit Anfang November die Kunstwelt in Aufregung versetzt, mal kurz die Medien auf die falsche Spur gelenkt? Oder hat er sich einfach nur an früher erinnert? Gurlitts Familie und Franken beziehungsweise Würzburg – da gibt es durchaus Verbindungen. Dazu muss man zurück ins Jahr 1945. Das Ende des Zweiten Weltkrieges naht. Viele Städte Deutschlands liegen ...
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