SCHWEINFURT

Infoveranstaltung zu Riss im KKG

Volles Haus in der Stadthalle von Schweinfurt: Der Andrang war groß, aus erster Hand Informationen zum möglichen Riss im Primärkreislauf des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld (KKG, Lkr. Schweinfurt) zu hören, der seit viereinhalb Wochen die Debatten und Schlagzeilen beherrscht.
Großes Interesse: Um das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld und einen möglichen Leitungsriss im Primärkreislauf ging es am Dienstagabend bei einer Infoveranstaltung in der Schweinfurter Stadthalle. Foto: Foto: Fuchs-Mauder
Auf dem Podium: drei Experten. Im Saal: zwei starke Delegationen aus Kernkraftgegnerschaft und aus der Belegschaft des KKG, dazu noch Mandatsträger und eine undefinierbare Zahl unbeteiligter und neugieriger Bürger. Letztere dürften aber die Minderheit gebildet haben. Austausch des Rohrs im März Wolfgang Lazik als Vertreter des bayerischen Umweltministeriums, das gleichzeitig Aufsichtsbehörde ist, und Petra Uhlmann (Kraftwerksbetreiber E.ON) verteidigten das Vorgehen in diesem Fall. Die im Juni gemessenen Werte, die auf einen Riss schließen lassen könnten, seien kein meldepflichtiges Ereignis gewesen; ...