LOHR/MARKTHEIDENFELD

Jäger erlegten im Spessart 92 Füchse

Jäger erlegten im Spessart 92 Füchse       -  (geha)   Die Rekordzahl von 92 Füchsen haben Jägerinnen und Jäger bei einer revierübergreifenden „Fuchswoche“ im Raum Lohr/Marktheidenfeld erlegt. Laut Pressemitteilung der örtlichen Kreisgruppen des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) ging es bei der „vorbeugenden Bejagung der Füchse“ darum, einer Seuchengefahr durch Tollwut, Fuchsbandwurm und Räude entgegenzuwirken. Alle drei Krankheiten sind auch auf Menschen und Haustiere übertragbar. Schon im vergangenen Jahr sei in einigen Revieren die Räude festgestellt worden, die sich von Südbayern nach Nordbayern ausgebreitet habe. Auch bei der Fuchswoche wurde bei acht erlegten Füchsen ein Befall mit Räude festgestellt. Die Räude ist eine parasitäre Hautkrankheit, die durch die Räudemilbe verursacht wird. Die befallenen Tiere magern stark ab und sind durch kahle, vereiterte und verschorfte Hautstellen erkennbar. Jäger halten die Füchse auch deshalb kurz, weil sie mit Vorliebe junge Hasen und Rebhühner fressen. Die Fuchsbälge seien von Kürschnern abgenommen worden, die daraus Pelzwaren herstellen, teilte der BJV mit. Das Bild zeigt die Jägerinnen und Jäger beim „Verblasen“ der Strecke, wie im Jagdjargon das erlegte Wild heißt.
(geha) Die Rekordzahl von 92 Füchsen haben Jägerinnen und Jäger bei einer revierübergreifenden „Fuchswoche“ im Raum Lohr/Marktheidenfeld erlegt. Laut Pressemitteilung der örtlichen Kreisgruppen des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) ging es bei der „vorbeugenden Bejagung der Füchse“ darum, einer Seuchengefahr durch Tollwut, Fuchsbandwurm und Räude entgegenzuwirken. Alle drei Krankheiten sind auch auf Menschen und Haustiere übertragbar. Schon im vergangenen Jahr sei in einigen Revieren die Räude festgestellt worden, die sich von Südbayern nach Nordbayern ausgebreitet habe. Auch bei der Fuchswoche wurde bei acht erlegten Füchsen ein Befall mit Räude festgestellt. Die Räude ist eine parasitäre Hautkrankheit, die durch die Räudemilbe verursacht wird. Die befallenen Tiere magern stark ab und sind durch kahle, vereiterte und verschorfte Hautstellen erkennbar. Jäger halten die Füchse auch deshalb kurz, weil sie mit Vorliebe junge Hasen und Rebhühner fressen. Die Fuchsbälge seien von Kürschnern abgenommen worden, die daraus Pelzwaren herstellen, teilte der BJV mit. Das Bild zeigt die Jägerinnen und Jäger beim „Verblasen“ der Strecke, wie im Jagdjargon das erlegte Wild heißt. Foto: BJV Lohr
Die Rekordzahl von 92 Füchsen haben Jägerinnen und Jäger bei einer revierübergreifenden „Fuchswoche“ im Raum Lohr/Marktheidenfeld erlegt. Laut Pressemitteilung der örtlichen Kreisgruppen des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) ging es bei der „vorbeugenden Bejagung der Füchse“ darum, einer Seuchengefahr durch Tollwut, Fuchsbandwurm und Räude entgegenzuwirken. Alle drei Krankheiten sind auch auf Menschen und Haustiere übertragbar. Schon im vergangenen Jahr sei in einigen Revieren die Räude festgestellt worden, die sich von Südbayern nach Nordbayern ausgebreitet habe. Auch bei der Fuchswoche wurde bei acht erlegten Füchsen ein Befall mit Räude festgestellt. Die Räude ist eine parasitäre Hautkrankheit, die durch die Räudemilbe verursacht wird. Die befallenen Tiere magern stark ab und sind durch kahle, vereiterte und verschorfte Hautstellen erkennbar. Jäger halten die Füchse auch deshalb kurz, weil sie mit Vorliebe junge Hasen und Rebhühner fressen. Die Fuchsbälge seien von Kürschnern abgenommen worden, die daraus Pelzwaren herstellen, teilte der BJV mit. Das Bild zeigt die Jägerinnen und Jäger beim „Verblasen“ der Strecke, wie im Jagdjargon das erlegte Wild heißt.

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