WÜRZBURG

Jüdisches Erbe vernetzen

Rebekka Denz Foto: Eva Schorno

Drei Jahre hat Rebekka Denz, neue Projektmanagerin des Kooperationsprojekts „Landjudentum in Unterfranken“, Zeit, um die zahlreichen bereits existierenden Forschungen und Projekte zum jüdischen Erbe in Unterfranken zu vernetzen und eine zukunftsfähige Perspektive der weiteren Zusammenarbeit zu schaffen. Der Landkreis Würzburg als Projektträger erwarte sich davon neue Impulse für die gesamte Region, erklärte der Würzburger Landrat Eberhard Nuß laut Pressemitteilung des Landratsamtes. Aus EU-Mitteln des Förderprogramms Leader fließen dem Projekt 108 200 Euro zu, der Bezirk Unterfranken übernimmt 30 000 Euro und die Landkreise und kreisfreien Städte zusammen 59 300 Euro.

Rebekka Denz, akademisch gebildete Fachfrau für Judaistik, soll einen Internetauftritt zur Vernetzung und Präsentation aller bisher von engagierten Heimatforschern erarbeiteten Ergebnisse einrichten und pflegen. Außerdem soll für alle Landkreise und Kommunen eine auf einem Geografischen Informationssystem (GIS) basierende Dokumentations- und Auswertungssoftware entwickelt werden. Workshops für bereits bestehende Jugendaustauschprogramme und Angebote für Besuchergruppen sollen die interkulturelle Begegnung beleben. Alle Projektergebnisse werden im Internet veröffentlicht.

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