WÜRZBURG

„Keine Ahnung von der Realität“

Wegen „übler Nachrede“ hat das Würzburger Amtsgericht einen 52-Jährigen verurteilt. Dass der Prozess einen Zeitungsbericht wert ist, liegt daran, dass der Verurteilte ein als besonnen geltender Anwalt und derjenige, dem er „übel nachgeredet“ haben soll, ein Richter ist, der „die ...
Symbolbild Foto: Regina Krömer
Wegen „übler Nachrede“ hat das Würzburger Amtsgericht einen 52-Jährigen verurteilt. Dass der Prozess einen Zeitungsbericht wert ist, liegt daran, dass der Verurteilte ein als besonnen geltender Anwalt und derjenige, dem er „übel nachgeredet“ haben soll, ein Richter ist, der „die Geschichte als erledigt“ betrachtet. Es hat aber auch damit zu tun, dass die urteilende Richterin dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) attestiert, es habe „keine Ahnung von der Realität“.
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