WÜRZBURG

Kreditkarte verriet drei Kinderporno-Käufer

Unter dem Stichwort "Mikado" führten deutsche Fahnder einen Schlag gegen Käufer von Kinderpornos im Internet. Die Aktion war auch in Unterfranken erfolgreich. Die bundesweit erste Aktion, bei der Kreditkarten von 20 Millionen Kunden geprüft worden waren, führte zu vier Verdächtigen.
Auslöser war der Hinweis eines Fernsehjournalisten auf eine Internetseite, auf der sexueller Missbrauch von Kindern gezeigt wurde. Die Anbieter machen mit ihrem in Deutschland unter Strafe stehenden Angebot Kasse. Anfang Januar gab die für den Fall verantwortliche Staatsanwaltschaft Halle erste Ergebnisse ihrer Ermittlungen bekannt. Von da ergaben sich Nachforschungen quer durch Deutschland. Die Kunden mussten für einen Zugang zu den Seiten, die kinderpornografische Bilder und Filme boten, für 20 Tage ein Betrag von 79,99 Dollar zahlen - was im Internet per Kreditkarte möglich ist.
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