WÜRZBURG

Markus Rill & The Troublemakers

Markus Rill & The Troublemakers
Herausragende, bewegende Songs, eine einmalige Raspelstimme sowie stilsichere Variabilität zwischen Rock’n’Roll, Country, Folk und Soul sind die Markenzeichen von Markus Rill & The Troublemakers. "Songs, die schön mehrdeutig schimmern … brillant getextet", schreibt das Magazin "Rolling Stone" über die Band und ihre Musik und die "FAZ" nennt Markus Rill einen "bemerkenswerten Songschreiber".

Der in Frankfurt am Main geborene Markus Rill hat in Austin/Texas das Songschreiber-Handwerk studiert und in Nashville/Tennessee gelernt, wie sich aus exzellenten Songs herausragende Alben machen lassen. Neben den bewegenden Songs ist Rills Sandpapierstimme sein größtes Kapital. Bei Balladen dunkel und warm, wird sie bei Rocksongs zum mitreißenden, kraftvollen Organ.

Mittlerweile bewegt sich Rill so sicher und authentisch in der Welt von Roots-Rock und Americana, dass Johnny Cashs Tochter Rosanne Cash seine CDs empfiehlt, internationale Songschreiberwettbewerbe ihn regelmäßig prämieren und Konzertbesucher in ganz Europa und den USA zu Fans werden – egal, ob er solo als charmanter Storyteller auftritt oder mit seiner erstklassigen Band The Troublemakers die Bühne rockt.

Die Troublemakers: Das sind Felix Leitner (Gitarre, Mandoline, Gesang), Chris Reiss (Bass), Jan Reinelt (Klavier, Orgel, Melodica) und Aggi Berger (Schlagzeug, Gesang). Sie sind mehr als Begleitmusiker, sie sind kongeniale Partner: variabel, spielfreudig, ebenso überzeugend in atmosphärischen Midtempo-Nummern wie bei Gospel, Blues oder treibenden Rocksongs. Wo Markus Rill & The Troublemakers auftreten, fühlen sich die Zuhörer in den Süden der USA versetzt.

Wir haben mit Markus Rill über Lieblingssongs, Zukunftspläne und besondere Erlebnisse gesprochen:

Was sind deine Lieblingsbands und Lieblingssongs? Und welche deiner eigenen Stücke findest du besonders dufte?
Markus Rill: Künstler: Bob Dylan, Townes van Zandt, Elvis, Johnny Cash, Dave Alvin, Steve Earle.
Songs: Great Balls Of Fire – Jerry Lee Lewis.
Eigene Songs: Von mehreren Menschen habe ich gehört, dass ihnen Songs von mir durch schwierige Zeiten geholfen haben. Für einen Songschreiber gibt es nichts Schöneres, als wenn deine Songs im Leben eines anderen wichtig sind. Deshalb sind Singin’ In The Cemetery, Dying Bed, Comforting Thought besonders für mich und einige Musikliebhaber.
Auch schön ist, wenn Musiker und Songschreiber, die ich seit Jahren verehre, meine Songs gut finden und weiter empfehlen. Dank Twitter habe ich in den letzten Jahren tolle Kontakte geknüpft und tolles Feedback erhalten. Und natürlich finde ich immer die neusten Songs hochinteressant und freue mich darauf, sie bald mit der Band zu spielen.

Wo siehst du dich in ein paar Jahren? Was sind deine Ziele?
Markus Rill: Weiter Songs schreiben, starke Platten aufnehmen. Ich hatte das große Glück, schon Sologigs und kleine Touren in den Niederlanden, Skandinavien und Großbritannien zu spielen. Sehr schön wäre es, auch mit der Band den Radius etwas weiter zu ziehen.

Was war dein schönstes Erlebnis mit der Band? Und was ist mal richtig in die Hose gegangen?
Markus Rill: Großartige Momente gibt’s, wenn auf der Bühne oder im Proberaum alle auf einer Wellenlänge sind. Noch besser wird’s, wenn das Publikum daran teilhat. Wenn wir das Gefühl haben, erfolgreich miteinander und mit dem Publikum zu kommunizieren und den Moment miteinander im Einklang zu erleben. Klingt vielleicht esoterisch, rockt aber. Tolle Erlebnisse waren Festivals mit der Band in Frankreich und eine kleine Spanientour sowie Soloauftritte im Bluebird Café in Nashville, beim SXSW-Festival in Austin und überall sonst, wo es die oben beschriebenen Momente gibt.
Auf Tour geht gern mal einiges schief. Ich hab da in Bezug auf Autos kein gutes Karma. In Spanien wurde unser Bus von einem Lastwagen demoliert, in England wurde in den Mietwagen eingebrochen, einige Tage später gab’s beim nächsten Mietwagen einen Achsenschaden.

Wie würdest du dich und deine Musik beschreiben?
Markus Rill: In erster Linie schreibe ich Songs. Oft erzählen die Songs Geschichten und sind stilistisch zwischen Rock’n’Roll, Folk, Country, Blues und Soul verwurzelt.
Ich mag Bands, in denen Menschen miteinander musizieren. Live spielen heißt, aufeinander reagieren, miteinander etwas Neues schaffen. Das finde ich spannend, das ist das Prinzip unserer Band.
Computer sind tolle Hilfsmittel, aber keine kreativen Livemusiker.
 

Band-Steckbrief

  • Name: Markus Rill & The Troublemakers
  • Genre: Rock 'n' Roll, Folk, Country, Soul, Americana
  • Gründungsjahr: Erstes Album 1997, aktuelle Besetzung seit 2009
  • Herkunft: Würzburg
  • Webseite: www.markusrill.net
 

Möchtet auch ihr aus dem Musiker-Nähkästchen plaudern und den Leuten da draußen mitteilen, was ihr zu sagen habt? Dann setzt euch mit uns unter der E-Mail-Adresse simon.metzger@mainpost.de in Verbindung und werdet Teil von "Backstage"!

Alle bisher erschienenen Teile der Serie gibt es unter: www.mainpost.de/backstage

Rückblick

  1. Passion4Saxxes
  2. The Ghost Rockets
  3. Ghosts Without Airplanes
  4. Lonely Trip
  5. Crash Kidz
  6. Q.Age
  7. Soulconnection
  8. Trinity Site
  9. Mustache Monkeys
  10. Set Alight
  11. Cock Riot
  12. Oversense
  13. Jessica Kamm
  14. Last Argument
  15. Endless Scream
  16. Enchiridion
  17. Brain Damage
  18. Intestinal Damage
  19. Mischbrett
  20. The Oath
  21. Delirium
  22. Klaus Hoeborn
  23. Narrator
  24. Frankenräuber
  25. Manu
  26. jr & friends
  27. Eurumer Banditen
  28. Seablind
  29. Model Kaos
  30. Ann-Helena Schlüter
  31. Life 2.0
  32. Subsphera
  33. Flash Kick Circle
  34. StedRed
  35. Dominic Fritz
  36. Copper Smoke
  37. Devil May Care
  38. Markus Rill & The Troublemakers
  39. Goldeisen
  40. C-Raze
  41. Lick And A Promise
  42. Schwester minimal
  43. Band-Serie "Backstage"
  44. Shady Glamour

Schlagworte

  • Band-Serie Backstage
  • Bob Dylan
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