Mein Computer & ich: Kein Karaoke im Internet

Meine Bytes & ich: Von wegen: Zeit heilt alle Wunden
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Wie John Travolta fühlte ich mich zwar nicht, aber nachdem ich erstmals in einer Karaoke-Bar gemeinsam mit einer Freundin „You're The One That I Want“ gesungen hatte, offenbarte sich mir eine neue Leidenschaft: Karaoke. Sie wissen schon, auf einem Bildschirm wird der Text eines Popsongs angezeigt, der im Hintergrund ohne Liedstimme zu hören ist und man selbst übernimmt den Part des Sängers.

Zu Hause trällere ich mit meiner Frau gerne „I Got You Babe“ von Sonny & Cher, sehr zum Leidwesen der Kinder. Aber mir gefällt's.

Klar, freute ich mich, als ich im Internet eine Karaoke-Seite entdeckte. Mit der Webcam nimmt man sich und seinen Gesang auf, speichert es für alle sichtbar. Und wer auch auf der Seite angemeldet ist, kann die Sangesversuche der anderen kommentieren. Zum Auftakt gönnte ich mir den „Titanic“-Song von Celine Dion und war eigentlich auch ganz zufrieden. Bis die ersten Kommentare der anderen Besucher eintrafen. Ob ich sie noch alle hätte, ein solches Lied zu singen, las ich da. Oder ob ich mir nicht wenigstens eine Perücke aufsetzen könne. Kurzerhand löschte ich alle Aufnahmen und meldete mich wieder ab. Manche Sachen machen wohl nur offline Spaß.

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