Mein Garten & ich: Eine traurige Geschichte

Mein Garten & ich: Zu hart für die Obstpresse?

Als wir dieser Tage auf der Mainfranken-Messe waren, haben wir uns wieder einmal an das traurige Schicksal von Trix, Trax und Agathe erinnert. So hatte ich die drei Hühnerküken getauft, die wir vor Jahren auf der Messe adoptiert und mit nach Hause genommen hatten. Sie sollten die kleine Schar Legehühner in unserem Garten verstärken. Aber wie sich herausstellte, war das nicht ihre Berufung.

Damals hatte die Messe noch so etwas wie einen landwirtschaftlichen Bereich. Neben Kühen, Schafen und Ziegen gab es auch einen Brutapparat mit schlüpfenden Küken, die sich dann zum Trocknen unter einer Wärmelampe drängten. Es war nicht einfach, den Fachmann vom Geflügelzentrum zu überreden, uns drei dieser flaumigen Wesen zu überlassen. Erst die Versicherung, dass sie bei uns bestimmt gut und artgerecht gehalten würden, konnte ihn erweichen.

Trix, Trax und Agathe gediehen mehr als prächtig. Nach etwa zehn Wochen starb Agathe – offenbar unter der Last ihres Gewichts zusammengebrochen. Weil auch Trix und Trax sich schon nur noch humpelnd fortbewegten, griff Huberts pragmatisch veranlagte Mutter zum Hackebeil – ein klassischer Fall von Notschlachtung. Seitdem kenne ich den Unterschied zwischen Turbo-Mastküken und normalen Hühnern.

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  • Gerlinde Schlereth
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