GRÄFENDORF/BURGSINN

Mit dem Wanderstock über die Reichsautobahn

Strecke 46: Zwischen Sinn- und Saaletal lassen sich zahlreiche Überbleibsel der Trasse aus der Zeit des Nationalsozialismus entdecken. Sie sind vom Wald überwuchert und ein Lehrstück der Technik- und Sozialgeschichte.
Bizarr: Die Relikte Reichsautobahn der Strecke 46 wirken wie im Urwald versunkene Mayastätten. Foto: Fotos: Ebinger/Toepfer/LRA-MSP (3)
Was sehen wir?“ Die Lieblingsfrage von Dieter Stockmann. Er stellt sie im waldreichen Grenzgebiet zwischen Spessart und Rhön, und die, die ihn begleiten, sehen erst mal nur Bäume und Erdwälle, Äste und Moos. Aber dann öffnet ihnen Stockmann die Augen, indem er sagt, was er sieht und weiß. Und beantwortet die Frage schließlich, obwohl jetzt längst allen klar ist: „Wir stehen mitten auf der Autobahn.“ Es ist die „vergessene“ Reichsautobahn, die vom Wald überwucherte „Strecke 46“ aus der Zeit des Nationalsozialismus, über die auch „Spiegel“ und ...
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