GRAFENRHEINFELD

Nach Aufregung um KKG: Schon 1984 Tornado-Absturz

Dass ein Militär- oder in Zeiten internationaler Terrorgefahr ein Zivilflugzeug auf das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (Lkr. Schweinfurt) stürzen könnte, ist nicht aus der Luft gegriffen. Am 8. November 1984 entging die Region beim Absturz eines britischen Jagdbombers nur um Haaresbreite einer möglichen Katastrophe.
Triebwerke als Raketengeschosse: Durch die Explosion beim Absturz des britischen Tornado-Kampfjets im November 1984 werden die Triebwerke auf die Straße am anderen Mainufer katapultiert. Foto: Archiv-Foto: Werner Sauerteig
Dass ein Militär- oder in Zeiten internationaler Terrorgefahr ein Zivilflugzeug auf das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (Lkr. Schweinfurt) stürzen könnte, ist nicht aus der Luft gegriffen. Am 8. November 1984 entging die Region beim Absturz eines britischen Jagdbombers nur um Haaresbreite einer möglichen Katastrophe. Besorgte Anrufe aus der Bevölkerung, wie jetzt bei der Übung der US-Luftwaffe am Montagabend, haben also bei allem „Sicherheitsabstand“ ihre Berechtigung. An jenem Donnerstag im November 1984 starten um 10.15 Uhr auf dem an der Grenze zu Holland gelegenen britischen Militärflugplatz ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen