IPHOFEN

Noch eine Durchsuchung bei Knauf

Der Baustoffkonzern Knauf in Iphofen (Lkr. Kitzingen) hat größere Probleme mit dem Thema Schmiergeldzahlungen als bisher bekannt war - nicht nur bei Geschäften in Algerien.
Grund zum Feiern: Zum 80. Jubiläum blickt der Iphöfer Baustoff-Konzern Knauf auf das umsatzstärkste Jahr der Unternehmensgeschichte. Foto: Foto: Sebelka
Die Staatsanwaltschaft Würzburg erhebt wegen dieses Delikts Anklage gegen einen 81-jährigen Ex-Geschäftsführer und einen Mitarbeiter (wir berichteten). Knauf wollte sich dazu nicht äußern. Martin Reitmaier, Verteidiger eines der Beschuldigten, sagte: Er hoffe, dass es nicht zu einer Hauptverhandlung gegen seinen Mandanten komme. Die zwei werden beschuldigt, einen Staatsbediensteten in Algerien mit 640 000 Euro geschmiert zu haben, damit Knauf eine Firma ohne Ausschreibung und möglichst billig kaufen konnte. Inzwischen erfuhr diese Zeitung: Knauf hatte wieder Besuch von der Polizei, am 28. August. Auch in ...
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