LEIDERSBACH/WÜRZBURG

Obstbauern leiden unter Maikäferplage

Maikäfer, flieg. Der Vater ist im Krieg. Die Mutter ist in Pommerland, Pommerland ist abgebrannt. Im Maikäfer-Lied – laut Umfragen kennen es zwei von drei Deutschen – ist der Krabbler nicht der Übeltäter. Viele Bundesbürger freuen sich gar, wenn sie einen schwirren sehen.
Dicke Insekten mit pelzigem Bauch: Ausgewachsene Maikäfer ernähren sich von Blättern, ihre Engerlinge fressen Wurzeln. Foto: Foto: Patrick Seeger/dpa
Maikäfer, flieg. Der Vater ist im Krieg. Die Mutter ist in Pommerland, Pommerland ist abgebrannt. Im Maikäfer-Lied – laut Umfragen kennen es zwei von drei Deutschen – ist der Krabbler nicht der Übeltäter. Viele Bundesbürger freuen sich gar, wenn sie einen schwirren sehen. Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Tiere als so gut wie ausgestorben galten. Reinhard Mey sang 1974 „Es gibt keine Maikäfer mehr“. Obstbauern am Untermain schwirrt indes der Kopf, wenn sie das Gebrumm hören. Denn sie sehen sich mit einer veritablen Maikäfer-Plage konfrontiert.
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