DITTELBRUNN/SCHONUNGEN

Rentner nicht gefunden

Ins Wasser gegangen? Die Suche nach dem 79-jährigen Rentner konzentriert sich auf den Main. Foto: Sat1/Bayern

Vergeblich suchte die Polizei bisher nach dem 79-Jährigen, der am Sonntagmorgen in Dittelbrunn (Lkr. Schweinfurt) seine Frau getötet haben soll. Der Rentner hatte die Tat in einem Telefonat mit der Polizei gestanden und Suizid-Absicht bekundet. Die Leiche der Frau, die in der Wohnung des Ehepaars gefunden wurde, ist am Montagvormittag obduziert worden. Ergebnis: Die Frau starb an einer Schussverletzung.

Die Suche nach dem Ehemann mit einem Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr, Wasserwacht und Rettungsdienst ging den ganzen Sonntag weiter, gefunden wurde er nicht. Sein Auto hatte der Mann in der Schonunger Bucht stehen lassen.

„Inzwischen spricht alles dafür, dass der Rentner seine Ankündigung, aus dem Leben scheiden zu wollen, wahr gemacht hat“, sagte Polizeisprecher Karl-Heinz Schmitt. Hintergrund der Tat war offenbar die schwere Erkrankung der 76-Jährigen. „Es spricht alles dafür, dass ihr Ehemann sie auf ihren Wunsch hin von ihrem Leiden erlösen wollte.“ Dies gehe aus Schriftstücken hervor, die man in der Wohnung des Ehepaares gefunden hat. Die Tatwaffe ist noch nicht aufgetaucht. Ermittlungen der Kripo Schweinfurt zufolge hatte der Rentner die Waffe illegal besessen.

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