WÜRZBURG

Säurefraß bedroht fränkisches Kulturgut

In der Würzburger Unibibliothek am Hubland lagern Schätze: 3000 Handschriften, vom 500. Jahrhundert bis heute, alles wichtige Zeugen unterfränkischer Geschichte und Kultur, denn die Einrichtung ist auch Landesbibliothek für Unterfranken. Außerdem ist sie die größte Frankonia-Bibliothek der Welt.
Schimmel oder Sporen: Diese Handschrift ist ohne Hilfe dem Verfall geweiht. Hans-Günter Schmidt, Chef der Handschriftenabteilung der Uni-Bibliothek, zeigt das beschädigte Buch aus dem 9. Jahrhundert, das aus der Würzburger Dombibliothek stammt. Foto: Foto: Thomas Obermeier
In der Würzburger Unibibliothek am Hubland lagern Schätze: 3000 Handschriften, vom 500. Jahrhundert bis heute, alles wichtige Zeugen unterfränkischer Geschichte und Kultur, denn die Einrichtung ist auch Landesbibliothek für Unterfranken. Außerdem ist sie die größte Frankonia-Bibliothek der Welt. Aber in ihr arbeitet nahezu ungehindert der Säurefraß und Schimmel und Wasser befallene Handschriften gammeln vor sich hin. Der Grund: Es gibt keinen Etat zur Rettung des Kulturgutes.
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