WÜRZBURG

Schwarze Zahlen bei Kliniken

Eine vorweihnachtliche Bescherung in Form von positiven Wirtschaftsplänen für die Krankenhäuser und Heime im Jahr 2012 erlebten die Mitglieder des Bezirksausschusses. Sie befürworteten einstimmig die vorgelegten Zahlen und empfahlen dem Bezirkstag von Unterfranken, sie in die Haushaltssatzung für das kommende Jahr aufzunehmen.

Kämmerer Rainer Klingert informierte, dass alle Bezirkskrankenhäuser in 2010 Überschüsse erzielten, und auch dieses Jahr gehe man davon aus, dass sich daran nichts ändert. „Die Überschüsse werden nicht ausgeschüttet, sondern bleiben im Finanzkreislauf“, sagte er.

Im kommenden Jahr weisen die Erfolgspläne der fünf Kliniken Überschüsse in Höhe von insgesamt 72 500 Euro aus (heuer voraussichtlich 188 000 Euro). Die Vermögenspläne haben ein Volumen von 17,63 Millionen Euro (heuer 23,85 Mio. Euro).

Klingert freute sich besonders darüber, dass die Krankenhäuser Schloss Werneck und das König-Ludwig-Haus bei einer bundesweiten Untersuchung der Techniker Krankenkasse Plätze unter den Top 20 belegten. Inzwischen arbeiteten alle ehemaligen defizitären Einrichtungen – auch das frühere „Sorgenkind“ Thoraxzentrum Münnerstadt – kostendeckend.

Auch Heime kostendeckend

„Sehr zufrieden“ dürfe man auch bei den vier Heimen sein: In 2010 schlugen die Jahresüberschüsse insgesamt mit 755 000 Euro zu Buche, heuer plane man mit einem Fehlbetrag von 4500 Euro. Die Erfolgspläne für 2012 sehen Überschüsse von 5300 Euro vor. Die Vermögenspläne 2012 haben ein Volumen von 1,54 Millionen Euro (2011: 2,52 Millionen Euro).

Für die in wenigen Monaten in Betrieb gehende Spezialeinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Schwer- und Mehrfachbehinderung sowie psychischer Störung auf dem Gelände des Würzburger Blindeninstituts rechnet man allerdings im nächsten Jahr noch mit einem Defizit. Eine Kostendeckung werde vermutlich in 2013 erreicht.

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