WÜRZBURG/SCHONUNGEN

Stolpern über Stolpersteine

Man entdeckt sie erst, wenn man kurz vor ihnen steht. Doch dann heben sie sich vom tristen Grau der Bürgersteige ab – Stolpersteine. Das sind kleine Betonsteine mit einer Messingplatte auf der Oberseite, in die Namen, das Geburtsjahr, das Deportationsjahr und der Todesort von NS-Opfern eingraviert sind.
In die Stolpersteine sind die Namen von NS-Opfern eingraviert: Dass sie in Gehwege vor dem letzten Wohnsitz der jeweiligen Person eingelassen werden sollen, stößt in einigen Kommunen auf Widerstand. Foto: Foto: Theresa Müller
Man entdeckt sie erst, wenn man kurz vor ihnen steht. Doch dann heben sie sich vom tristen Grau der Bürgersteige ab – Stolpersteine. Das sind kleine Betonsteine mit einer Messingplatte auf der Oberseite, in die Namen, das Geburtsjahr, das Deportationsjahr und der Todesort von NS-Opfern eingraviert sind. Wenn möglich, sind diese Platten in Gehwege vor dem letzten freigewählten Wohnsitz der jeweiligen Person eingelassen. Insgesamt findet man in Europa bereits über 22 000 Steine, in Unterfranken scheiden sich an ihnen allerdings die Geister.
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