Unterfränkische Helfer vor dem Start ins Hochwassergebiet

04.06.2013 Foto: Harald Erhard

(geha) Letzte Lagebesprechung vor dem Aufbruch ins Hochwasser-Katastrophengebiet Niederbayern: Der Leiter der in Volkach stationierten Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Roland Erhard (links), tauscht sich mit Joachim Gold vom Würzburger Malteser Hilfsdienst aus. 62 Helferinnen und Helfer von BRK und Maltesern aus Unterfranken sammelten sich am Dienstag auf dem Gelände des Autohofs Strohofer in Geiselwind (Lkr. Kitzingen). Sie wurden als Hilfeleistungskontingent für die Betreuung der Hochwasseropfer im Raum Deggendorf angefordert. Inzwischen haben sie die Autobahnmeisterei Kirchroth als Stützpunkt und „Bereitstellungsraum“ bezogen, berichtete BRK-Direktor Reinhold Dietsch auf Anfrage. Die Helfer seien ausgestattet mit 16 Einsatzfahrzeugen, drei Motorrädern, drei Feldkochherden und drei Betreuungsanhängern. Um über einen längeren Zeitraum etwa 500 Personen versorgen zu können, stünden außerdem 205 Feldbetten und 150 Decken zur Verfügung. Geführt wird das Kontingent vor Ort von Reinhold Kullmann aus Mömlingen. Laut Regierungsamtsrat Wolfgang Raps von der Regierung von Unterfranken sind außerdem 183 Feuerwehrleute aus Unterfranken in Niederbayern im Einsatz sowie 45 Mitglieder des Technischen Hilfswerks. Die DLRG-Wasserrettungskräfte kamen am Dienstag bereits zurück.

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