PRIEN/SCHWEINFURT (KAV)

Vogelschützer protestieren

Als einen "Skandal" prangert der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) Pläne der Regierung von Oberbayern zur Reduzierung einer Kormoran-Kolonie am Chiemsee an.
Dort soll nach LBV-Angaben im April "unter dem Deckmantel eines so genannten Forschungsvorhabens" ein Baumsteiger zum Einsatz kommen. Geplant sei, dass dieser an 60 Horsten Kormoran-Eier ansticht, um die Brut zu reduzieren.

Die Vogelschutzorganisation hat die Regierung von Oberbayern aufgefordert, von dem Vorhaben abzusehen und den wiederholten Verstoß gegen die Vogelschutzrichtlinie bei der EU als Beschwerde eingereicht.

Die LBV-Argumentation: Während schon im Vorjahr mit einem Lasergewehr auf die Tiere geschossen worden sei, könne nun der direkte Eingriff an den Horsten zu einer lang anhaltenden Fluchtreaktion der Kormorane und zur Auskühlung der Gelege führen.

In seiner Pressemitteilung verwies der LBV auch darauf, dass der kürzliche Fund eines abgeschossenen und gekreuzigten Kormorans an einem See bei Schweinfurt die Verachtung gegenüber diesen Tieren dokumentierte.

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