WÜRZBURG

Von der Saar an den Main

Amtseinführung: Staatssekretär Gerhard Eck (links) überreicht Roland Demke die Ernennungsurkunde.
Amtseinführung: Staatssekretär Gerhard Eck (links) überreicht Roland Demke die Ernennungsurkunde. Foto: Franz Nickel

(fcn) Roland Demke lenkt ab sofort als neuer Leiter die Geschicke der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg. „Er bringt die optimalen Voraussetzungen für diese Aufgabe mit“, lobte Staatssekretär Gerhard Eck (CSU) während der Amtseinführung.

Bisher stand Demke an der Spitze der Feuerwehrschule des Saarlands sowie des Amtes für Brand- und Zivilschutz in Saarbrücken. Dabei habe er viele wichtige Erfahrungen gesammelt, die ihm nun an seinem neuen Einsatzort zugute kommen, erklärte Eck. Der Staatssekretär informierte, dass sich inzwischen Stadt Würzburg und Freistaat Bayern über den Ver- beziehungsweise Ankauf des Nachbargrundstücks geeinigt hätten, sodass ein weiterer Fortschritt in Richtung Schulerweiterung getan worden sei.

Regierungspräsident Paul Beinhofer wünschte sich, dass Demke in Würzburg „mit dem gleichen Engagement zu Werke geht wie bisher“. Er hoffte auch, dass in den Beratungen zum bayerischen Nachtragshaushalt 2012 mehr Mittel für zusätzliche Stellen in den drei Feuerwehrschulen des Freistaats bereitgestellt würden.

Die fundierte Ausbildung der Floriansjünger bezeichnete Heinz Geißler, Vorsitzender des Bezirksfeuerwehrverbands, für lebensnotwendig. Deshalb müsse von politischer Seite alles dafür getan werden, um die benötigten und auf die aktuellen Erfordernisse zugeschnittenen Kurse auch durchführen zu können. Seiner Ansicht nach übernimmt Demke angesichts vieler Herausforderungen „kein leichtes Amt“.

Der neue Schulleiter formulierte in seiner Antrittsrede vier Kernbereiche, auf die er sich am meisten konzentrieren wird: Die Schaffung eines modernen Übungsgeländes sowie eines Kompetenzzentrums; das Abhalten aller notwendigen Ausbildungseinheiten; die Profilierung der Feuerwehrschule auf ausgewählten Themenfeldern. Die zeitgemäße Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrleute hielt er für unabdingbar. Außerdem sollten die Bürger das Gefühl haben, dass die Feuerwehren bestens auf ihre vielfältigen Einsätze vorbereitet seien.

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