Wasserqualität wieder spitze

Würzburg Rechtzeitig zum Beginn der Badesaison hat die EU-Kommission am Freitag ihren jährlichen Bericht über die Wasserqualität der Badegewässer herausgegeben. Über 20 000 Gewässer wurden dafür untersucht. Die Bilanz für die unterfränkischen Seen kann sich sehen lassen. Wie auch im Jahr zuvor gab es wieder nur gute Noten.
Da macht das Planschen im kühlen Nass gleich noch einmal so viel Spaß: Von den 17 Badeseen in Unterfranken bekamen 15 die beste Bewertung "Sehr gut". Die Wasserqualität der Seen entspricht laut EU-Badegewässer-Bericht den vorgeschriebenen Grenzwerten und ist bakteriologisch einwandfrei. Der Meerhofsee bei Alzenau (Lkr. Aschaffenburg) und der See am Freigericht Ost bei Kahl am Main bekamen die zweitbeste Bewertung "Gut", sie entsprechen damit den von der EU geforderten Richtwerten.

Bessere Werte

Verbessert hat sich im Vergleich zum Vorjahr die Wasserqualität im Seefreibad Großwelzheim bei Karlstein am Main. Zwei Badeseen verbuchen bereits über Jahre hinweg beste Bewertungen: der Erlabrunner Badesee bei Würzburg und der Ellertshäuser See im Landkreis Schweinfurt.

Die EU-Untersuchung hat für ihren Bericht die Wasserproben der Badesaison 2005 ausgewertet. Insgesamt ist laut EU-Bericht die Zahl der Gebiete, die das Prädikat "Gut" erhalten haben, zurückgegangen, vor allem bei Binnengewässern. Ohne Bedenken kann an 95 Prozent der europäischen Strände Abkühlung gesucht werden. Die Badegewässer in Deutschland - ob am Meer, in Flüssen oder Seen - sind laut EU-Bericht wie gewohnt sauber. An den Küsten war die Wasserqualität 2005 laut Statistik sogar ein wenig besser als im Vorjahr.

Auch in diesem Jahr nahmen die örtlichen Gesundheitsämter Ende Mai an den unterfränkischen Badeseen Wasserproben. Nahezu alle untersuchten Badeseen hielten dabei die vorgeschriebenen Grenzwerte ein.

Leichter Anstieg

Beim Klostersee in Triefenstein (Lkr. Main-Spessart) und am Freigericht Ost bei Kahl am Main (Lkr. Aschaffenburg), der von der EU-Studie als "Gut" eingestuft wurde, lag der Leitwert nach der neuesten Probennahme Ende Mai geringfügig über dem Grenzwert. Eine Grenzwertüberschreitung sei allerdings nicht gleichbedeutend mit einem Badeverbot, heißt es beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Der Main wird von der EU-Kommission noch nicht als öffentliches Badegewässer eingestuft.

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