Bayern-Franken: Keine Chance für Doppelname

München (dpa/lby) - Der Freistaat Bayern bleibt trotz fränkischer Einwände der Freistaat Bayern. Der Petitionsausschuss des Landtags lehnte am Donnerstag die Umbenennung in Freistaat Bayern und Franken ab.
Der patriotische Franke Georg Dieter Ludwig aus Wirsberg hatte sich in einer Petition für den Doppelnamen stark gemacht: durch die Nennung Frankens könnten die Franken besser als bisher ihre Zugehörigkeit zum Freistaat bekennen.

Das Innenministerium ist zwar vom Franken Günther Beckstein (CSU) geführt, kam aber dennoch zu dem Schluss, dass es beim alleinigen Namen Bayern ohne fränkischen Zusatz bleiben sollte. In der bayerischen Verfassung sei vom "Bayerischen Volk" die Rede, ohne nach Volksstämmen zu unterscheiden, antwortete der (schwäbische) Innenstaatssekretär Georg Schmid (CSU) in einem Brief an den Petenten. Das knüpfe an eine "200 Jahre bestehende Verfassungstradition" an: Franken gehöre bereits seit 1806 zu Bayern, ohne dass das im Namen "ausdrücklich kenntlich" gemacht wäre.

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