„Kirchenasyl ist kein rechtsfreier Raum“

Sichtlich entspannt: Ebrahim Akmel Temam unterhält sich mit Simone, Monnica und Elsa (v.l.) von der KHG Würzburg.
Foto: Melanie Jäger | Sichtlich entspannt: Ebrahim Akmel Temam unterhält sich mit Simone, Monnica und Elsa (v.l.) von der KHG Würzburg.

Ebrahim Akmel Temam spricht nicht viel. Muss er auch nicht, denn das tun an diesem Morgen bei einer Pressekonferenz der Katholischen Hochschulgemeinde Würzburg andere für ihn. Nicht weil man es dem Flüchtling aus Äthiopien nicht zutrauen würde, seine Geschichte selbst zu erzählen, sondern weil die Situation, in der Ebrahim steckt, so kompliziert ist. Es geht um das seltene Kirchenasyl, das ihm gerade in Würzburg gewährt wird, um seine drohende Abschiebung, um unterschiedliche Auffassungen zum Asylrecht. Der schmale junge Mann mit dem schüchternen Lächeln ist seit Jahren auf der Flucht. Mit 16 Jahren kam er ...

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