Mediziner Stich: "Flüchtlinge werden entmündigt"

Mitgefühl: Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft  in Würzburg vor dem Haus, in dem Mohammad R. sich das Leben genommen hat.
Foto: Andreas Jungbauer | Mitgefühl: Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft in Würzburg vor dem Haus, in dem Mohammad R. sich das Leben genommen hat.

Der Suizid eines Bewohners der Gemeinschaftsunterkunft in Würzburg (wir berichteten) rückt die Situation der Menschen, die dort leben müssen, wieder in den Blickpunkt. Dr. August Stich von der Missionsärztlichen Klinik, der mit einem Team und zusammen mit Ehrenamtlichen und Wohlfahrtsverbänden die Flüchtlinge betreut, formuliert seine Kritik deutlich. Sein Ziel ist eine andere Asylpolitik und die Abschaffung der Gemeinschaftsunterkünfte.