Missio-Klinik bleibt bei Flüchtlingen

Die Auseinandersetzung um die medizinische Versorgung in der Gemeinschaftsunterkunft (GU) für Flüchtlinge in Würzburg ist beendet – vorerst. Die Regierung von Unterfranken hat wieder die Missionsärztliche Klinik damit beauftragt, zunächst für ein halbes Jahr.
Gemeinschaftsunterkunft oder Erstaufnahmelager: Was wird aus der Flüchtlingsunterkunft in der Veitshöchheimer Straße.
Foto: Thomas Obermeier | Gemeinschaftsunterkunft oder Erstaufnahmelager: Was wird aus der Flüchtlingsunterkunft in der Veitshöchheimer Straße.

Anlass zur kurzen Dauer der Vereinbarung sind laut Regierung „haushaltsrechtliche Gründe“. Ende 2010 war ein drei Jahre währendes Pilotprojekt ausgelaufen, in dem sich das Missio um die Gesundheit der Flüchtlinge kümmerte. Unter anderem war die Klinik mit einer ständig anwesenden Krankenschwester präsent, dazu kamen die Sprechstunden der Ärzte. Caritative Organisationen, die sich um die GU-Bewohner kümmern, berichteten einhellig, das Missio habe die körperliche Verfassung der Flüchtlinge deutlich verbessert. Eine medizinische Versorgung wie ein Kassenpatient erhalten die Flüchtlinge gleichwohl ...

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