Polizei stoppt Faschingswagen

Karlstadt - Die beiden großen Holz-Gockel an den Seiten des Wagens des Himmelstadter Elferrates mussten am Sonntag kräftig Federn lassen. Weil die Dekoration die zulässige Höhe von vier Metern um rund fünfzig Zentimeter überschritt, verbot die Karlstadter Polizei die Weiterfahrt zum Retzbacher Faschingsumzug. Die Himmelstadter sägten den "Gögern" kurzerhand einen Teil ihrer Köpfe ab - und sorgten später für erstaunte Blicke bei den rund 10.000 Zuschauern.
Vom Elferrat der 'Himmelstadter Göger'       -  Vom Elferrat der 'Himmelstadter Göger' kurzerhand geköpft: Weil ihr Faschingswagen die zulässige Höhe von
vier Metern um 50 Zentimetern überschritt, legten Thomas Hemmelmann (vorne) und Frank Hilpert an den
Dekorations-Gockeln die Kreissäge an.
Foto: FOTO HEINZ PAPPENBERGER | Vom Elferrat der "Himmelstadter Göger" kurzerhand geköpft: Weil ihr Faschingswagen die zulässige Höhe von vier Metern um 50 Zentimetern überschritt, legten Thomas Hemmelmann (vorne) und Frank Hilpert an den Dekorations-Gockeln die Kreissäge an.

Der Elferrat der "Himmelstadter Göger" glaubte an einen schlechten Scherz, als ihr Wagen noch vor der Aufstellung von Polizeibeamten in Empfang genommen wurde. "Nachdem die Beamten die Höhe gemessen hatten, wurde uns die Fahrt mit dem Wagen untersagt", erinnert sich Mirja Hilpert. Die Höhe von vier Metern darf laut Straßenverkehrsordnung nicht überschritten werden. "Dass unsere Göger später ohne Kopfschmuck zu sehen waren, war keine Anspielung auf die Vogelgrippe", erklärt die Elferrätin.

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