Warten auf das Julitta-Wunder

Viele Menschen schwören auf Julittas Hilfe. Seit Jahren stagniert das kirchliche Verfahren zur Seligsprechung der Würzburger Erlöser- Schwester. Rom hat das letzte Wort. Gibt es bald einen Fortschritt?
Warten auf das Julitta-Wunder

Im mächtigen Geviert des Würzburger Klosters der Erlöserschwestern wächst ein bemerkenswerter Baum. Damals, 1983, als der Sarg der Schwester Maria Julitta Ritz vom Hauptfriedhof in eine Gruft im Mutterhaus der Erlöserschwestern in der Ebracher Gasse umgebettet wurde, gaben die Ordensschwestern die Erde aus ihrem Sarg ins Pflanzloch, und setzten einen Tulpenbaum. Liriodendron tulipifera dankte es mit üppigem Wuchs. Jetzt, kurz vor Julittas 45. Todestag am 13. November, prunkt er in ockergelbem herbstlichen Ornat. Seine Blätter verschicken die Ordensfrauen an Menschen, die Schwester Julitta als Fürsprecherin ...

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