FÜRNBACH

„Abwechslung“ bei den Buswartehäuschen

Warum das obere Buswartehäuschen von den Schulbussen in den Wintermonaten nicht angefahren werde, wollte Manfred Neeb in der Bürgerversammlung in Fürnbach wissen.
Warum das obere Buswartehäuschen von den Schulbussen in den Wintermonaten nicht angefahren werde, wollte Manfred Neeb in der Bürgerversammlung in Fürnbach wissen. Foto: Kistner

Im Rahmen der Bürgerversammlung in Fürnbach bemängelte Manfred Neeb den Winterdienst der Gemeinde. Die Straßen in Fürnbach seien oftmals bis zur Mittagszeit nicht geräumt und gestreut und deshalb sei insbesondere der Schulberg oftmals sehr glatt. Dies sei deshalb so gefährlich, weil die Schulkinder auf dem Weg zum unteren Buswartehäuschen diese Straße benutzen müssen. Neeb kritisierte auch, dass die obere Bushaltestelle an der Kirche im Winter drei Monate lang von den Schulbussen nicht angefahren werde und die Kinder zum weit entfernten unteren Buswartehäuschen laufen müssen.

Bürgermeister Matthias Bäuerlein erklärte, das obere Buswartehäuschen könne nicht angefahren werden, weil die Straße dorthin für die Schulbusse zu glatt und zu gefährlich sei. Außerdem werde das obere Bus- Wartehäuschen ein dreiviertel Jahr lang gut genutzt, rechtfertigte Bäuerlein die Verlagerung der Bushaltestelle an das untere Bushäuschen.

Mehrere Bürger kritisierten Verunreinigungen von Gehsteig und Grünstreifen durch Hinterlassenschaften von Hunden trotz der neu aufgestellten Hinweisschilder der Gemeinde. Arthur Sperber sprach sich dafür aus, sogenannte „Hundekot-Beutelständer“ aufzustellen.

Erwin Fleischer kritisierte die „wilden Ablagerungen“ auf dem Gelände hinter dem Fürnbacher Sportplatz. Es lägen dort alte Betonrohre und Betonbrocken herum, welche die Umwelt „verschandeln“ und keinen schönen Anblick für die Passanten bieten. Fleischer monierte auch, dass der Heckenrückschnitt durch eine Firma, die von der Gemeinde beauftragt wurde, zu krass ausgefallen sei. Bürgermeister Bäuerlein räumte ein, dass hier etwas „schief gelaufen“ sei und die Firma zu viel von den Hecken und Sträuchern weggeschnitten habe.

Philipp Kundmüller drängte darauf, den am Sportplatz herumliegenden Unrat sowie Schnittreste der Hecken und Sträucher möglichst wegzuräumen, bevor die Vögel mit dem Brüten beginnen. Theresia Zier regte an, an den erhöhten Stellen außerhalb von Fürnbach Sitzgelegenheiten anzubringen, um den schönen Ausblick auf den Ort besser genießen zu können.

Roland Friedrich forderte eine bessere Ausrüstung für die Atemschutz-Träger der Fürnbacher Feuerwehr. Man wolle den „schweren Atemschutz“ der Prölsdorfer Wehr unterstützen. Dafür benötige man aber eine entsprechende Ausbildung und eine bessere Ausrüstung für die Atemschutzträger, meinte er. Bürgermeister Bäuerlein gab seine Zusage, die Fürnbacher Feuerwehr in Sachen Atemschutz besser zu unterstützen.

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