Königsberg

Acht neue Stadträte ziehen ins Königsberger Rathaus ein

Acht von insgesamt 16 Stadtratssitzen im Königsberger Rathaus wurden bei den Kommunalwahlen am Sonntag neu besetzt. Eindeutiger Gewinner der Stadtratswahlen war die CSU-Fraktion, die ihr Ergebnis von 42,46 Prozent im Jahr 2014 auf 49,40 Prozent um fast sieben Prozent steigern konnte. Damit erhält die CSU-Fraktion ab der neuen Wahlperiode einen Sitz im Stadtrat mehr und stellt künftig acht Stadträte. Gemeinsam mit Bürgermeister Claus Bittenbrünn haben die Christsozialen nun die absolute Mehrheit.
Ordentlicher Wechsel: Acht von 16 Stadträten in der Regiomontanusstadt Königsberg sitzen in der kommenden Legislaturperiode erstmals am Ratstisch. 
Ordentlicher Wechsel: Acht von 16 Stadträten in der Regiomontanusstadt Königsberg sitzen in der kommenden Legislaturperiode erstmals am Ratstisch.  Foto: René Ruprecht

Acht von insgesamt 16 Stadtratssitzen im Königsberger Rathaus wurden bei den Kommunalwahlen am Sonntag neu besetzt. Eindeutiger Gewinner der Stadtratswahlen war die CSU-Fraktion, die ihr Ergebnis von 42,46 Prozent im Jahr 2014 auf 49,40 Prozent um fast sieben Prozent steigern konnte. Damit erhält die CSU-Fraktion ab der neuen Wahlperiode einen Sitz im Stadtrat mehr und stellt künftig acht Stadträte. Gemeinsam mit Bürgermeister Claus Bittenbrünn haben die Christsozialen nun die absolute Mehrheit. 

Die SPD-Fraktion erhielt mit 20,17 Prozent fast drei Prozent weniger an Stimmanteilen gegenüber 2014, als man noch 23,09 Prozent erhielt. Sie schrumpft daher von vier auf drei Stadtratssitze. Auch die Freie Wählergemeinschaft verlor Stimmanteile. Sie erreichte mit 20,31 Prozent 3,53 Prozent weniger als 2014 und hat künftig ebenfalls drei statt vier Vertreter im Stadtrat. Die Offene Hellinger Liste verbesserte sich leicht um 0,53 Prozentpunkte auf 10,13 Prozent und schickt künftig zwei statt nur einen Vertreter in den Stadtrat.

Bürgermeister holt die meisten Stimmen auf der Liste

Bürgermeister Claus Bittenbrünn startete im Wahlkampf für die CSU-Fraktion und erhielt mit 15,27 Prozentpunkten die meisten Stimmen seiner Fraktion. Da er jedoch zum Bürgermeister gewählt wurde, rückt für ihn Rainer Vierneusel (4,98) in den Stadtrat nach. Dagmar Kirchner erreichte mit 10,55 Prozent Platz 2 hinter Bittenbrünn. Es folgen Alexander Krauser (10,36), Stefanie Hümpfner (8,73), die neu in das Gremium gewählt wurde, Peter Schüler (7,92), sowie Alexander Faust (7,21), Markus Geuß (5,88) und Timo Barthelmes (5,22), die alle drei ebenfalls neu in den Stadtrat gewählt wurden.

In der SPD-Fraktion erhielt Eddi Klug mit 15,85 Prozent die meisten Stimmanteile. Ihm folgen der neue Stadtrat Michael Fößel (13,25) und Anita Koch-Eckert (12,24). Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) wird angeführt von Ralf Schlinke, der sein Ergebnis der Wahlen von 2014 fast verdreifacht hat. Er erhielt 18,99 Prozent der Stimmen in seiner Fraktion, während er im Jahr 2014 nur auf 6,97 Prozentpunkte kam. Ihm folgen die beiden neuen Stadträte Melanie Austel (12,89) und Jan Frantzen (10,59). Die OHL (Offene Hellinger Liste) wird angeführt von Frank Slawik, der 23,26 Prozent der Stimmen seiner Fraktion erhielt, gefolgt von Bürgermeisterkandidat Gerhard Hölzer mit 19,34 Prozent.

Wahlbeteiligung: Es gingen mehr Königsberger zur Urne

Die Wahlbeteiligung betrug 69,89 Prozent und lag damit über vier Prozent unter der Wahlbeteiligung im Jahr 2014, als 74 Prozent der Wahlberechtigten an die Urne gingen. 3006 Bürger waren wahlberechtigt. 2101 gaben einen gültigen Wahlzettel ab, 45 waren ungültig.

Bürgermeister Claus Bittenbrünn bezeichnete das Wahlergebnis gegenüber dieser Redaktion als "sehr schön" und als "eine Bestätigung unserer Arbeit". Dennoch gelte es nun, nicht übermütig zu werden. Mit der Freien Wählergemeinschaft und der SPD-Fraktion habe man schon in der Vergangenheit gemeinsame Ziele erreicht. Diese Arbeit gelte es nun fortzusetzen.

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