ELTMANN/TROSSENFURT

Audi prallt frontal auf Omnibus

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Freitagmorgen auf der Staatsstraße zwischen Trossenfurt (Lkr. Haßberge) und Eltmann gekommen. Ein Audi war auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal gegen einen Bus geprallt. Foto: René Ruprecht

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Freitagmorgen auf der Staatsstraße zwischen Trossenfurt (Lkr. Haßberge) und Eltmann gekommen. Ein Audi war auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal gegen einen Bus geprallt. Drei Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Haßfurt.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen war ein mit zwei jungen Männern besetzter Audi gegen 7.45 Uhr in Fahrtrichtung Eltmann unterwegs. In einer Rechtskurve geriet das Fahrzeug zu weit nach links und prallte frontal gegen einen entgegenkommenden Omnibus, in dem sich zum Unfallzeitpunkt keine Fahrgäste befanden, berichtet das Polizeipräsidium Unterfranken. Nach Angaben der Polizeiinspektion Haßfurt handelte es sich dabei um einen Schulbus, der sich auf einer Leerfahrt befand.

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Audi prall auf Bus

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Fahrer außer Lebensgefahr

Der 19-jährige Audi-Fahrer, der aus dem Landkreis Haßberge stammt, erlitt bei dem Frontalzusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Mittlerweile ist er außer Lebensgefahr, wie die Polizei berichtet. Sein vier Jahre jüngerer Beifahrer sowie der Busfahrer im Alter von 52 Jahren kamen mit leichteren Verletzungen davon. Sie wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die beiden beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Verkehrsunfall stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit. An beiden entstand Totalschaden, die Gesamtschadenshöhe wird auf 33 000 Euro geschätzt. Der Bus kam in Schräglage zum Stehen und drohte zeitweise sogar umzukippen. Erschwerend kommt hinzu, dass das Fahrzeug dann in einem Wasserschutzgebiet gelandet wäre. Das umkippen konnte zwar verhindert werden, jedoch liefen Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus, die mit einem Bagger ausgehoben werden mussten. Beide Fahrzeuge mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden.

Haßfurter Polizei ermittelt

Die Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs werden von der Haßfurter Polizei geführt. Auch ein Sachverständiger wurde in die Ermittlungen mit eingebunden. Im Einsatz befanden sich neben Polizei und Rettungsdienst auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Eltmann, Weisbrunn und Kirchaich.

Die Staatsstraße zwischen Trossenfurt und Eltmann blieb für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungs- und Aufräumarbeiten bis circa 13 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften vor Ort umgeleitet.

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