SAND

Auf einen Kaffee mit den Politikern

Unser Bild zeigt von links Paul Hümmer, Vorsitzender des SPD Ortsvereins, Bürgermeister und Bezirksrat Bernhard Ruß, Landtagskandit René van Eckert und Fraktionsvorsitzender Klaus Holland.
Unser Bild zeigt von links Paul Hümmer, Vorsitzender des SPD Ortsvereins, Bürgermeister und Bezirksrat Bernhard Ruß, Landtagskandit René van Eckert und Fraktionsvorsitzender Klaus Holland. Foto: Heike Scheuring

Viele Gespräche und Diskussionen gab es bei der Kommunalpolitischen Kaffeerunde des SPD-Ortsvereins Sand in der Gaststätte La Fontana. Dabei kamen nicht nur lokale Themen zur Sprache. Ortsvorsitzender Paul Hümmer, Bürgermeister und Bezirksrat Bernhard Ruß, Landtagskandidat René van Eckert und Fraktionsvorsitzender Klaus Holland bezogen von der Bundes- bis zur Gemeindepolitik Stellung.

Im Mittelpunkt stand aber das Geschehen vor Ort. Groß war bei der Sander SPD die Freude über den deutlichen Wahlerfolg von Bürgermeister Bernhard Ruß. Paul Hümmer ging unter anderem auf den Antrag der Freien Bürger zum Verkauf des Spielplatzes am Lindenweg ein. Der Ortsvorsitzende unterstrich, dass die SPD den Verkauf entschieden ablehne, denn es gebe viele Kinder, die den Spielplatz nutzen, zudem seien Spielplätze immer auch Teil der öffentlichen Begrünung in einem Wohngebiet.

Bürgermeister Ruß sprach über Projekte des vergangenen Jahres wie den Rathausumbau, den Kauf des Pfarrhauses zur Krippenerweiterung, oder die Erschließung der Unteren Länge. Außerdem sprach er über geplante Projekte wie Pflegeeinrichtungen für Senioren sowie die Überplanung des Altortbereiches und eines Neubaugebietes. „Das Wahlergebnis hat gezeigt: Die Sander sind mit mir gut gefahren und vertrauen mir“, sagte Ruß. „Die Richtung, die ich vorgegeben habe, passt.“

René van Eckert befasste sich mit dem Landesthema Straßenausbaubeiträge, deren Abschaffung diskutiert wird. „Die Kosten einer Abschaffung dürfen nicht den Kommunen aufgebürdet werden“, sagte er.

„Wenn der Staat den Grundstückseigentümern die Kosten ersparen will, muss er dies auch aus Staatsmitteln gegenfinanzieren“, ergänzte Bernhard Ruß. Zur Bundespolitik meinte René van Eckert: „Wir lassen uns von einer Sechs-Prozent-Partei im Bund unsere parteiinterne Mitbestimmung durch das Einbeziehen der SPD-Mitglieder nicht madig reden!“ Einige „Dummschwätzer“ wie Alexander Dobrindt seien inzwischen „das größte Hemmnis für eine gemeinsame Regierung mit der Union“.

Klaus Holland, Fraktionssprecher im Gemeinderat, unterstrich in seinem Schlusswort die Erfolge der SPD-Kommunalpolitik. Die Fortführung der Arbeit benötige aber auch die Unterstützung aus der Bürgerschaft.

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