OBERTHERES

Auto rollt in den Main: Frau stirbt

Auto rollt in den Main und geht unter

Ein Pkw ist am späten Dienstagnachmittag neben dem Radweg bei der Horhäuser Brücke zwischen Ober- und Untertheres in den Main gefahren. Polizei, DLRG, Wasserwacht und Feuerwehr entdeckten schließlich das Fahrzeug im Wasser.

Nach Angaben von Philipp Hümmer, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Würzburg, der zur Einsatzstelle geeilt war, hörte ein Jogger die Geräusche eines ins Wasser platschenden Autos und sah dann kurz danach das Auto im Main davontreiben. Da der Zeuge kein Handy dabei hatte, rannte er zunächst bis nach Untertheres und setzte von dort den Notruf ab.

Polizeihubschrauber im Einsatz

Daraufhin wurde eine Vielzahl von Rettern alarmiert: mehrere Feuerwehren der Umgebung, Rotes Kreuz und Wasserrettungseinheiten. Ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera habe ebenfalls gesucht, berichtete Hümmer. Die zuerst eintreffenden Polizisten hätten noch einen leichten Ölfilm auf dem Wasser und aufsteigende Luftblasen ausmachen können. 

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Auto im Main

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Man habe zunächst versucht, das Auto im Main zu lokalisieren, sagte Philipp Hümmer. Dies gestaltete sich schwierig. Taucher konnten schließlich bei einbrechender Dunkelheit das Auto unter Wasser entdecken. Nach Angaben von Hümmer befand sich eine weibliche Leiche im Auto. Die 22-jährige Tote stammte aus dem Landkreis Schweinfurt. Das Fahrzeug, nach Angaben Hümmers handelt es sich um einen Kleinwagen, wurde mit Stahlseilen gegen ein weiteres Abtreiben gesichert. Taucher bargen dann gegen 18.25 Uhr die Leiche. Gegen 19 Uhr wurde der Kleinwagen an Land gezogen. Nach Angaben von Pressesprecher Hümmer muss nun nach der Ursache des Unglücks gesucht werden. Dazu gehöre auch die Untersuchung, ob es am Auto eventuell einen technischen Defekt gegeben hat.

Rund 50 bis 60 Retter vor Ort

Die Integrierte Rettungsleitstelle Schweinfurt schickte zwei Rettungswagen, den Rettungshubschrauber und zwei Notärzte. Zusätzlich wurden Wasserrettungseinheiten aus Haßfurt, Sand, Eltmann, Sennfeld und Schweinfurt hinzugezogen. So waren laut BRK-Einsatzleiter Wolfgang Zweverink etwa 50 bis 60 Retter vor Ort. Zwischenzeitlich wurde ein beheiztes Zelt aufgestellt und speziell die Taucher und auch die anderen Helfer bei unangenehm nasskalten Temperaturen mit heißen Getränken versorgt. Der Einsatzleiter des Wasserwacht war Marcel Henz.

Mehrere Feuerwehren der Gegend wurden zum Ausleuchten der Einsatzstelle alarmiert. Auch das Boot der Feuerwehr Haßfurt war im Einsatz.

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