OBERSCHWAPPACH

Bamberger Streichquartett begeistert das Publikum

Die Musiker des Bamberger Streichquartetts und Solobassist Georg Kekeisen begeisterten die Zuhörer bei den Neujahrskonzerten im Spiegelsaal von Schloss Oberschwappach.
Die Musiker des Bamberger Streichquartetts und Solobassist Georg Kekeisen begeisterten die Zuhörer bei den Neujahrskonzerten im Spiegelsaal von Schloss Oberschwappach. Foto: Christiane Reuther

Begeisterung herrschte bei den drei Neujahrskonzerten im vollbesetzten Spiegelsaal von Schloss Oberschwappach. Die Freunde der Klassik feierten das neue Jahr mit Musik von Haydn, Arriaga und Meistern der Wiener Tanzmusik. Rhythmisches Klatschen und Bravo-Rufe aus dem Publikum belegten den Erfolg eines stimmigen Programms, das Karlheinz Busch moderierte.

Das Bamberger Streichquartett als „quartet in residence“ mit Raúl Teo Arias, Andreas Lucke, Branko Kabadaic und Karlheinz Busch musizierte leidenschaftlich und mit blühendem Klang und war so erneut Garant für ein hohes musikalisches Niveau. Gemäß dem Motto „Von der Wiener Klassik zum Wiener Walzer“ war die Stimmungslage vorgegeben: klassischer Geist im ersten Teil, schwungvolle Wiener Tanzmusik mit Herz im zweiten.

Auftakt mit Joseph Haydn

Zu Beginn spielte das Quartett G-Dur op. 33 Nr. 5 von Joseph Haydn. Seine sprühenden Einfälle und wirbelnde Rhythmen machen dieses Werk zu einem echten Erlebnis. Es folgte das kaum gespielte 3. Quartett von Juan Crisostomo de Arriaga. Seine drei Quartette zählen zur großen Literatur der klassischen Musik. Nach der Pause erfreuten Polkas, Ländler und Walzer, wozu sich Georg Kekeisen, Solobassist der Bamberger Symphoniker, gesellte.

Eine Folge schwungvoller Polkas und Ländler von Strauß, Schubert und Lanner begeisterte die Zuhörer. Als großer Schlusswalzer und Höhepunkt erklang „Wein, Weib und Gesang“ op. 333 von Johann Strauß, dem Walzerkönig.

Mit der „Tritsch-Tratsch-Polka“ und dem obligaten „Radetzky-Marsch“ als Zugaben endete das fulminante Konzert. Die drei „Frühlingskonzerte“ finden am 6. und 7. April mit glanzvoller Barockmusik mit der Cembalistin Natalia Solotych und dem Bamberger Streichquartett statt.

Karten gibt es bei Julian Roth, erreichbar Dienstag bis Donnerstag von 8 bis 9 Uhr unter Tel. (0 95 29) 95 05 62 oder per E-Mail an roth-julian@web.de.

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